Forschergruppen

An dieser Stelle präsentieren sich die am Projekt beteiligten Forschergruppen.

Universität Oldenburg

Abteilung Wirtschaftsinformatik I / Very Large Business Applications

Die Abteilung Wirtschaftsinformatik I / Very Large Business Applications (VLBA) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat den Fokus in der Forschung und Lehre auf große unternehmensweite betriebliche und zwischenbetriebliche Informationssysteme. Sie unterstützen die Ausführung der Geschäftsprozesse entlang der Wertschöpfungskette und sind nicht beschränkt auf einzelne Unternehmensgrenzen. Very Large Business Applications sind geprägt durch ihre strategische Bedeutsamkeit, sowohl für einzelne Unternehmen als auch für Unternehmensverbünde.

Ein weiterer Schwerpunkt sind betriebliche Umweltinformationssysteme innerhalb der Abteilung, die die Felder des Produktmanagement, Stoffstrommanagement bis zur lebenszyklusübergreifenden Integration umweltrelevanter Stoffstrominformationen entsprechend in Systeme in der Forschung beinhalten.

Desweiteren sind innerhalb der Abteilung Aspekte der Nachhaltigkeitsberichterstattung mittels individueller Projekte, Diplomarbeiten, Dissertationen bzw. der studentischer Projektgruppen behandelt worden. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung beschäftigt sich mit den Faktoren: Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte. Die Ökologie wurde lange Zeit durch Umweltberichte in der Berichterstattung dargestellt und ist durch die heutige Entwicklung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgegangen.

Die Abteilung VLBA bearbeitet schwerpunktmäßig die Entwicklung und Bereitstellung einer serviceorientierten Infrastruktur als Ablaufumgebung für die einzelnen Module sowie das Modul "Nachhaltigkeitsberichterstattung und Reporting". Darüber hinaus stellt die Abteilung die Projektleitung und -koordination.

Weitere Informationen unter http://vlba.wi-ol.de/

Abteilung Eingebettete Hardware-/Software-Systeme

In Verbindung mit dem Forschungsbereich Eingebettete Systeme bei OFFIS sieht die Abteilung Eingebettete Hardware-/Software-Systeme, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, ihre Kernkompetenz in der Bildung einer Brücke zwischen Informatik und Elektrotechnik als Wissenschaftsdisziplinen, die ihre jeweilige Anwendung schwerpunktmäßig in der Software- bzw. Hardwareentwicklung finden. In technischen Systemen tritt diese enge Verknüpfung zwischen Hardware und Software insbesondere bei sogenannten Eingebetteten Systemen auf.

Für die Qualität und Leistungsfähigkeit eines Systems ist seine Architektur maßgeblich. Deshalb kommt den ersten Phasen des Systementwurfs, namentlich der Systemspezifikation und der Architekturdefinition eine besondere Bedeutung zu. Leistungsfähige Werkzeuge für die Suche nach der optimalen Architektur sowie eine möglichst automatisierte Synthese der Architektur in eine Implementierung entscheiden mit über den wirtschaftlichen Erfolg. Zusammen mit dem FuE-Bereich Eingebettete Systeme bei OFFIS adressiert die Abteilung mit ihrer Forschung die Lücken, die momentan noch zwischen den einzelnen Abstraktionsebenen im Entwurfsprozess eingebetteter Systeme oder hinsichtlich der Optimierung auf verschiedene Entwurfsziele hin klaffen und versucht diese durch Konzepte, Sprachen und Softwarewerkzeuge zu überbrücken.

Die Abteilung EHS übernimmt die Federführung bei der Realisierung des Moduls "Green IT: (teil-) automatisierte Energieeffizienzmessung der IKT am Beispiel von Rechenzentren".

Weitere Informationen finden Sie unter http://ehs.informatik.uni-oldenburg.de/

Universität Osnabrück

Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik

Das Fachgebiet nimmt sich des Brückenschlags zwischen Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik im Hinblick auf eine wirtschaftliche Positionierung der IT und eines wertorientierten Einsatzes der IT zur Unternehmenssteuerung an.

Forschung und Lehre haben zum Ziel, auf einer festen theoretischen Basis Konzepte, (Referenz-) Modelle, Verfahren und Informationssysteme für die praktische Anwendung im Bereich des wertorientierten IT-Managements zu entwickeln. Theorie- und Praxisorientierung sind hierbei keine Gegensätze, sondern werden als sich ergänzende Teile wissenschaftlicher Arbeit an unserem Fachgebiet verstanden. Das Fachgebiet führt laufend Forschungsprojekte zu aktuellen Problemstellungen aus der wissenschaftlichen Diskussion und aus der Praxis durch. Dabei werden in Kooperation mit Unternehmen Konzepte und Lösungen für aktuelle praktische Problemstellungen erarbeitet. Unsere Forschung ist sowohl gestaltungsorientiert mit Fokus auf konzeptionelle Fragestellungen (Design Science, Referenzmodellierung) als auch experimentell (Simulationen) und empirisch ausgerichtet.

Die Forschungsschwerpunkte des Fachgebiets sind eng mit den angebotenen Lehrveranstaltungen verzahnt, um entsprechende Synergieeffekte erzielen zu können: Neue Erkenntnisse aus innovativer Forschung fließen permanent in die Lehre ein.

Viele Inhalte unserer Forschungsarbeit stehen zurzeit im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Diskussion und der Medienberichterstattung. Aktuelle Schwerpunkte unserer Forschung sind

  • Green IT und nachhaltiges Informationsmanagement
  • Sustainable Supply Chain Management
  • Cloud Computing

Das Fachgebiet verfügt über ein IT-Labor mit Standardsoftware aus den Bereichen Reporting, Analyse und Planung. Zur Förderung einer praxisnahen Ausbildung und Forschung ist das Fachgebiet Mitglied der IBM Academic Initative sowie der Oracle Academy.

Universität Göttingen

Die Georgia-Augusta: „Tradition – Innovation – Autonomie“

80 Studienfächer, die insgesamt rund 1.000 Kombinationsmöglichkeiten im Bachelor-Studium bieten, ein vielfältiges und kontinuierlich ausgebautes Angebot an Master- und PhD-Programmen sowie eine enge Verflechtung mit einem herausragenden außeruniversitären Forschungsumfeld vor Ort sind nur einige der Merkmale der Georg-August-Universität Göttingen. 1737 gegründet, vertritt sie heute in 13 Fakultäten nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen einschließlich der Medizin. Über 24.000 junge Menschen studieren in Göttingen und profitieren von hervorragenden Studien- und Forschungsbedingungen. 2007 konnte sich die Universität mit ihrem Zukunftskonzept »Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie« in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durchsetzen.

Ausgangspunkt der Forschungsarbeiten der Professur für Produktion und Logistik (Prof. Dr. Jutta Geldermann) sind Stoff- und Energiestrommodelle zur Abbildung von Produktionsprozessen entlang ausgewählter Wertschöpfungsketten. Sie können zur Verbesserung der Ressourceneffizienz auf betrieblicher Ebene beitragen und die Auswirkungen von Emissionsminderungsoptionen bei der Vorbereitung von Investitionsentscheidungen analysieren. Zur umfassenden Beurteilung der Effizienz werden Wertschöpfungsketten unter ökonomischen, ökologischen und unter energetischen Gesichtspunkten bilanziert. Methoden der Ökobilanzierung (Life Cycle Assessment) dienen der Analyse der Umweltauswirkungen der Biomassenutzung. Um neben primären Zielen wie der Minderung von CO2-Emissionen weitere Ziele, bspw. Energieeinsatzoptimierung oder Kosteneinspa­rungen, zu verfolgen, werden Methoden des Operations Research und insbesondere der Mehrzielentscheidungsunterstützung eingesetzt und weiterentwickelt.

Unser Team ist interdisziplinär zusammengesetzt und deckt die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Geoökologie und Forstwissenschaften ab. Unsere Forschungsgebiete umfassen:

  • die Modellierung und Optimierung von Produktions- und Logistiksystemen,
  • die nachhaltige Nutzung von Energie aus Biomasse,
  • die Analyse neuer Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Entwicklung sowie
  • das industrielle Risikomanagement.

Im Projekt IT-for-Green leitet die Professur die Arbeiten am Modul 2 "Green Logistics und nachhaltige Produktentwicklung: Automatisierte Ermittlung von CO2-Emissionswerten entlang der Supply Chain". Nähere Informationen finden Sie unter www.produktion.uni-goettingen.de.

Universität Lüneburg (assoziierter Partner)

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